1 Woche und 1 Tag und 17 Stunden ist das neue Jahr nun schon wieder alt. Geändert hat sich (abgesehen von Gesetzen) gar nichts. Allerdings bin ich nun kurz vor dem Mittelpunkt meiner Ba und es geht stetig voran.
Diese Woche stehen einige Interviews an, vor denen ich just in the moment etwas Furcht habe. Schaffe ich das? Kriege ich die richtigen Informationen von den Leuten? Kann ich meine Unsicherheit überspielen?
Ich habe seit dem ich angefangen habe mich in professionellem Umfeld zu bewegen, viele Defizite an mir feststellen können. Das lernt man nicht an der Uni, das lernen einem nicht die eigenen Eltern – das lernt man nur draußen in der wirklichen Welt. Und das führt manchmal dazu, dass man an sich zweifelt und fragt, ob man wirklich schon bereit ist. Aber ja, ich bin es. Ich fange an mein Leben selbstbestimmt zu leben. Der Abnabelungsprozess von zu Hause ist schon länger im Gange, nun muss ich mich aber auch noch behaupten. Das ist die nächste Stufe, um Silvester zurück zu schauen und über sich selber lachen zu können.
Im Übrigen musste ich heute feststellen, dass mich an Schmalle nur wenig hält. Es hat sich nahezu alles verändert, was man sich aus der Ferne so perfekt erträumt. Die Welt ist nicht mehr so und an vergangene Tage zu denken, ist zwar ok, aber das Erreichbare liegt im Heute und Morgen. Was gestern war, macht glücklich – aber auch sehnsüchtig nach einer Illusion, die es so nicht mehr gibt.