Inzwischen kann ich Bergfest meiner Bachelorarbeit feiern. Es geht gut voran, der Prozess der Arbeitserstellung fließt. Somit schaue ich schon mit einem begeisterten Auge auf das, was danach kommt und hoffe ebenfalls meinen Professor von der Arbeit zu überzeugen. Wenn alles klappt, werde ich auch ab April in der Firma tätig werden und mit etwas Glück mein Thema weiter bearbeiten. Vielleicht wird es aber auch ein anderer Arbeitsbereich werden. Mal schauen.

Das Studium rückt auf jeden Fall immer weiter in die Vergangenheit und ich werde zunehmend mit meinem Wohnort und meiner Situation glücklicher. Auch mit dem Häschen ist alles in Ordnung. Es hat Stress in der Prüfungsvorbereitung, aber wird alle Examen erfolgreich meistern. Da bin ich zuversichtlich.

Ach, ich freue mich auf den März, da in diesem Monat hoffentlich zwei Reisen und eine Taufe anstehen :D . Ich werde euch auf dem Laufenden halten. Bis dahin…

 

PS: Ich war einmal Ski fahren bisher, Abfahrt im Luftkurort hinter dem Haus. Schade.

1 Woche und 1 Tag und 17 Stunden ist das neue Jahr nun schon wieder alt. Geändert hat sich (abgesehen von Gesetzen) gar nichts. Allerdings bin ich nun kurz vor dem Mittelpunkt meiner Ba und es geht stetig voran.

Diese Woche stehen einige Interviews an, vor denen ich just in the moment etwas Furcht habe. Schaffe ich das? Kriege ich die richtigen Informationen von den Leuten? Kann ich meine Unsicherheit überspielen?

Ich habe seit dem ich angefangen habe mich in professionellem Umfeld zu bewegen, viele Defizite an mir feststellen können. Das lernt man nicht an der Uni, das lernen einem nicht die eigenen Eltern – das lernt man nur draußen in der wirklichen Welt. Und das führt manchmal dazu, dass man an sich zweifelt und fragt, ob man wirklich schon bereit ist. Aber ja, ich bin es. Ich fange an mein Leben selbstbestimmt zu leben. Der Abnabelungsprozess von zu Hause ist schon länger im Gange, nun muss ich mich aber auch noch behaupten. Das ist die nächste Stufe, um Silvester zurück zu schauen und über sich selber lachen zu können.

Im Übrigen musste ich heute feststellen, dass mich an Schmalle nur wenig hält. Es hat sich nahezu alles verändert, was man sich aus der Ferne so perfekt erträumt. Die Welt ist nicht mehr so und an vergangene Tage zu denken, ist zwar ok, aber das Erreichbare liegt im Heute und Morgen. Was gestern war, macht glücklich – aber auch sehnsüchtig nach einer Illusion, die es so nicht mehr gibt.

Ein neues Jahr steht nun vor der Tür. Ich bin sehr gut hineingerutscht. Keine große Party, keine zahlreichen Freunde (die derzeit sowieso über das Land verstreut werden) und kein Knallwerk. Einfach und solide mit einem guten Abendessen und einem Logenplatz zum Feuerwerk betrachten zusammen mit meinem Häschen.

Doch so schön weit weg alles Alltägliche in den vergangenen Tagen war, so schnell knallt es einem wieder vor die Füße. Ich bin gespannt, was dieses Jahr so mit sich bringt. Ich habe mich entschieden, hier zu bleiben –  wenn es sich denn ergibt. Weiterhin freue ich mich auf die ersten Gehaltseingänge und eine – hoffentlich- baldige eigene Wohnung. Das WG-Leben ist zwar einerseits schön und gut, aber ich brauche Platz und möchte wieder ein zu Hause haben, was momentan irgendwo zwischen Jena, Gräfenhain und Suhl liegen muss.

Dennoch: Zunächst kommt eine Menge Arbeit auf  Häschen & mich zu. Wir haben beide Herausforderungen zu bewältigen, die mit viel Arbeit verbunden sind und so manche Unsicherheit enthalten. Wir werden uns weiterhin hauptsächlich an den Wochenenden sehen, was mir zunehmend entspannter erscheint.

Nebenbei bemerkt stehen in diesem Jahr große Ereignisse an, wie eine Silberne Hochzeit und eine Taufe, auf die ich jeweils mit gewisser Freude schaue. Ich bin gespannt, welche weiteren Dinge dazu kommen werden und wünsche mir sehr, dass m&m das beginnende Jahr auch zusammen abschließen können.

Motiviert durch einen Sitznachbarn in einem Technical Training diese Woche, bin ich gerade dabei zu überlegen, meinen Blog auf eine eigene Seite zu migrieren, um Bekannten und Verwandten Bilder von Reisen und anderen stuff digital zur Verfügung zu stellen. Außerdem plane ich gerade, meinen technischen Background stark aufzupolieren und mir einiges beizubringen, sowie einige Projekte anzufassen, die ich evt. parallel zur Bachelorarbeit ausführen könnte.

Daneben werde ich vielleicht auch versuchen meine Leser über Themen, die meinen „Beruf“ betreffen zu informieren und möglicherweise auch eine Diskussionsplattform bereitzustellen.

Warum diese Gedanken?
Was ich früher über Gespräche in der Mensa austauschen konnte, stellt sich inzwischen als sehr kompliziert heraus. Die meisten sehe ich selten bis gar nicht mehr, und ich vermute, dass sich der Trend weiter for setzen wird. Ein Telefongespräch ist leider auch nicht immer möglich und nimmt auch viel Zeit in Anspruch – daher ist das unkomplizierte Lesen eines Blogs in der Bahn oder an der Arbeit viel weniger aufdränglich und zeitumfassend.

Wer weiß wie sich alles so weiter noch entwickeln wird. Ich vermisse jedoch den Austausch mit einigen Leuten schon seit längerem sehr, obwohl ich natürlich auch selbst mit die Schuld dafür trage. Dennoch möchte ich euch mit meinem (zukünftig oft aktualisierten Blog) auf dem neuesten Stand halten und euch ein Infoportal bieten, was die Entfernung zumindest teilweise reduziert.

Have fun & don’t forget the past. See you fellas :D

… und man vergisst einfach mal einen Blog zu verfassen. Nachdem ich mich gestern zufällig mal dafür interessiert habe, was die gute fran inzwischen so geschrieben hat, habe ich voll das schlechte Gewissen bekommen, wobei es auch bei ihr recht wenig geworden ist.

Nun gut, getan hat sich bei mir jedenfalls extrem viel seit dem 4. März. Und wie ich einstmals von einem geilen Jahr 2011 träumte, so hat ist es auch nahezu gekommen. Dass ich nicht mehr viel geschrieben habe, bestätigt nur, dass alles andere zu viel Aufmerksamkeit forderte.

Inzwischen wohne ich nämlich nicht mehr in Schmalkalden und habe meine liebe Wohnung mit den zu letzt sehr tollen Mitbewohnern an eine neue Generation Studenten vergeben. Geweint habe ich dabei vermutlich nicht, doch etwas traurig macht es mich hinterher schon, denn 3 Jahre gehen verdammt schnell vorbei. Doch zurückblicken sollte man nur wenns gar nicht anders geht und, um aus Fehlern zu lernen, also fix weiter im Text.

Denn ich bin nicht in Estland, ich arbeite nicht für einen hiesigen amerikanischen Konzern in München und ich bin auch nur noch ein halber,  ehrgeiziger Student, denn wider Erwarten wurde ich im Juni diesen Jahres bei einem Vorstellungsgespräch von einem e-Commerce-Unternehmen in Jena ausgewählt, an einem spannenden Thema zu forschen und darüber meine Bachelorarbeit zu schreiben. Da sitze ich nun im 21. Stockwerk und sehe nicht einmal etwas von der Stadt, da der Herbst mit aller Macht Einzug gehalten hat und die Welt draußen gerade in einen weißen Schleier bettet.

Vorher habe ich den bestimmt schönsten Sommer meines Lebens genossen: Ich bin mit einem tollen Mädchen zusammen, war mit ihr ein paar Tage in Wien, fast zwei Wochen in Schweden, auf der Clueso-Tour im April, auf zwei Bosse-Konzerten, auf dem Leipziger Campus-Fest und bei Philip Poisel in der Jenaer Kulturarena. Von den Aktivitäten mit meinen Freunden in Schmalkalden, will ich an dieser Stelle nicht weiter reden, sonst könnte man denken, wir hätte keine Vorlesungen.

Meine Anwesenheit in Jena beschränkt sich weitestgehend auf die Tage Montag bis Freitag, wobei ich mich nebenbei auch in Schmalkalden, Gräfenhain und Suhl aufhalte. Somit gehöre ich inzwischen auch zu den Bahnvielfahrern und nutze meine Thoska mehr als genug.

Ich verspreche auch für die Zukunft Besserung und werde euch öfters über mein Leben in der kleinen Großstadt berichten, bzw. von den Wochenenden etc. Diese große Wortlosigkeit über mehrere Monate sollte endlich aufhören :D

Nach zwei Wochen Ferien in Schmalle muss ich sagen, dass ich mich ärgere, dass ich eigentlich nichts weiter gemacht habe, als Filme zu schauen, leute zu treffen, Reisen zu buchen und mein Zimmer ab und zu aufzuräumen. Summa Summarum ist das nicht allzu viel und ärgert mich ein wenig sehr. Nicht mal das schöne Wetter des heutigen Tages habe ich genutzt. Irgendwie ist mir alleine nicht danach gewesen…

Wie kann ich das aber nur abstellen? Ich kann nicht ständig zu hause hocken, bis ich irgendwann nicht mehr solo bin. =( In den letzten Tagen kam mir wieder diese Idee Inline Skaten zu gehen, weil das für mich ein neues, aber dennoch sehr interessantes Gebiet wäre.

Doch davon abgesehen, muss ich nun auch langsam damit beginnen, die freie Zeit, die mir nun zur Verfügung steht, ordentlich einzuteilen. Morgen ist Samstag und damit die erste Möglichkeit mit der Einteilung zu beginnen.
Wie ich das mache, weiß ich aktuell noch nicht, aber eine ToDo-Liste auf dem Handy ist zumindest ein Anfang. Ich werde mal verschiedene Dinge ausprobieren. Davon abgesehen kann ich sowieso kaum noch was sinnvolles machen, weil mein Budget darunter massiv zu leiden scheint.

Also: Aufgabe 1 – ToDo-Liste für morgen verfassen.

Es Samstagmorgen an einem wunderschönen Winter-/ Frühlingstag. Ich liege im Bett und denke gerade über das Leben nach. Herrlich!

Vor einer Woche noch war ich tieftraurig über mein Leben. Ein ehemals toller Mensch hat mir auf unsanfte Weise lebewohl gesagt. So etwas ärgert natürlich gewaltig, macht traurig und, was die derzeitigen Ferien angeht, auch perspektivlos. Ich hatte mich auf die bereits geplanten Ereignisse gefreut und war glücklich darüber, mit der Person meine Ferien verbringen zu dürfen.

Inzwischen hat sich das jedoch geändert. Doch nach einer Woche kann ich sagen, dass es mir momentan so gut geht, wie zuvor nicht. Weshalb das so ist? Vermutlich liegt es einfach daran, dass ich in diesem Semester die tollsten Freunde kennengelernt habe, die ich mir nur vorstellen konnte. Fühlte ich mich früher auch in den Ferien von den meisten abgeschnitten und hatte kaum bis keinen Kontakt, hat sich das interessanterweise gewaltig geändert.

Inzwischen haben wir fast jeden Tag Kontakt, treffen uns auch in den Ferien zum Weggehen und sind nicht einfach nur Freunde auf Zeit, wie das mit den meisten Menschen in Schmalkalden stets der Fall war. In naher Zukunft werden wir auch erstmal weit weg verreisen und der Heimat den Mittelfinger zeigen, die uns in der letzten Zeit mit der Wärme und Frühling nicht allzu sehr beglückt – wobei es ja auch noch Winter ist.

Irgendwie habe ich damit das unabdingbare Gefühl, dass 2011 ein richtig geiles Jahr wird, in dem wir zusammen noch sehr viel erleben werden und ich auch wieder neue tolle Menschen kennenlernen werde. Wir werden sehen =). Auf jeden Fall möchte ich euch mit meinem neue Lieblingssong in den Frühling schicken:

 

Hallo mein Name ist Müll, Sperr Müll. Ich war mal glanzvolles, leuchtendes. Etwas, über das man sich freuen konnte. Etwas, das mit einem bestimmten Grund in die Wohnung geholt wurde.

Mein Besitzer war voll aus dem Häuschen als er mich zum ersten Mal in den Händen hielt. Ich wurde Freunden vorgestellt, wurde bestaunt, begafft. Mit wurde Beachtung geschenkt. Es war eine glückliche Zeit für mich. Ich war stolz auf mich und auf mein Glück und dachte an die Kollegen, die ungeachtet in Lägern, Ecken oder gar bereits auf Müllplätzen herum standen.

Mein Besitzer mochte mich schon noch eine ziemlich lange Zeit zu gebrauchen. Er freute sich auch noch lange. Doch die Freude war lange nicht so groß wie anfänglich. Klar gab es auch im Leben eines Dinges Sonnen- und Schattenseiten. Doch irgendwie spürte ich Unbehagen aufziehen.

Aus heutiger Sicht kann ich nicht mal mehr genau sagen warum, doch eines Tages war es aus. Einfach vorbei. Ich stand nur noch in der Ecke herum und schaute traurig zu den Menschen auf, die mich einstmals in die Wohnung geholt hatten. Ich wurde nicht mehr gebraucht und das tat mir schon ziemlich weh.

Wurde anfangs meine Hülle stets mit akribischer Vorsicht und Genauigkeit den optischen Vorstellungen meiner Besitzer angepasst, verblasste auch dieses Engagement mit der Zeit, sodass ich am Ende ein verstaubter, unansehnlicher Fleck in der Wohnung darstellte.

Immerhin kam irgendwann jemand auf die Idee, diesen Schandfleck aus der Wohnung zu beseitigen. Ich wurde in einen Müllsack getan, die Treppe heruntergeschmissen und dann auf den Hof gestellt.

Dort friste ich nun im Beisammensein von zahlreichen anderen Kandidaten das traurige Leben einer gescheiterten Existenz. Ich erlebe das raue Klima in meiner dünnen Plastikhülle, friere, fühle mich einsam und vermisse mein altes Leben.

Wie es weitergehen wird, kann ich leider noch nicht sagen. Wir werden es sehen. Das Leben geht irgendwie immer weiter. Und wir werden sehen wie, denn schlimmer kann es fast nicht mehr kommen.

Zweieinhalb Jahre nun befinde ich mich in dem kleinen Bergdorf Schmalkalden, in dem ich mich meinem Studium widme. Ich habe viele Sonnen- und Schattenzeiten erlebt, war glücklich und unglücklich und stets war der Gedanke „fertig“ zu sein, in weiter Ferne. Doch so langsam nun nähert sich das Ende und es stehen große Umbrüche an. Bleibt man hier und studiert den Master? Studiert man woanders den Master? Geht man ins Ausland?

Gestern bekam ich mitgeteilt, dass mein Auslandssemester in Tallinn, für das ich mich beworben habe, möglich ist und ich meine Annahme dieses Angebotes abgeben soll. Doch die Zeiten in denen ich Feuer und Flamme war, dorthin zu gehen, sind irgendwie verschwunden und ich frage mich gerade, ob ich das wirklich tun soll. Es sind immerhin 6 Monate, die ich im Ausland verbringen werde, ohne Freunde, ohne Bekannte und mit vielen neuen Erfahrungen. Es ist definitiv ein Sprung ins kalte Wasser, dessen Sinn oder Unsinn es genau abzuwägen gilt. Immerhin verlängere ich dadurch meine Studienzeit um ein möglicherweise ganzes Jahr. Andererseits gibt es Leute in Schmalkalden, die studieren wesentlich länger, als ein Jahr über der Regelstudienzeit, gehen aber nicht ins Ausland, sondern versauern lieber in ihrer Studentenbude.

Daneben gibt es einen zweiten sehr privaten Hinterungsgrund, über dessen Bedeutung ich mir allerdings auch nicht mehr so ganz im Klaren bin.

Wie gilt es nun zu entscheiden? Ich habe nur das Wochenende dafür Zeit…

[13:05] Heute morgen klingelte es und siehe da: Die Postfrau hatte den Kleinen im Arm. Ok, ich wusste, wann er kommt, habe wie ein Bekloppter die DHL-Stati aktualisiert, in der Hoffnung, dass er dieses Wochenende schon da ist. Momentan wärmt er sich auf und steht schon mal seinem zukünftigen Platz AUF dem Schreibtisch.

Weitere Informationen und Eindrücke werden folgen…

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