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…, wo aber auch nichts weiter los war. Schließlich mussten wir auch feststellen, dass trotzdem wir uns in Berlin befanden, der öffentliche Nahverkehr werktags in der Zeit von 2 bis 4 absolute Ruhepause hat. Aber Taxifahrer wollen ja schließlich auch etwas verdienen, oder?

Am nächsten Tag hatten wir uns dann als Ziel gesteckt das KaDeWe und das HardRock Café zu besuchen. Dazu war allerdings auch erstmal eine längere Hinfahrt erforderlich. Im Café angekommen, genossen wir auch erstmal das Rockstarfeeling und smalltalkten mit dem Barkeeper, wie sich herausstellte, sogar ein Original Thüringer – wie klein die Welt doch ist…

Anschließend mussten wir erstmal schön Mittag machen und danach gings dann ins legendäre KaDeWe, was freilich heutzutage nicht mehr wirklich viel von der ehemaligen Bedeutung besitzt, außer, dass es sich um ein teures, exklusives Kaufhaus handelt. Dennoch unterscheidet es sich, ausgenommen der Gourmetabteilung nicht weit von anderen vergleichbaren Einrichtungen, bzw. man bemerkt auch deutlich die Parallelen zur Karstadt.

Ich war dann auch der einzige aus unserer Gruppe, der sich dazu bewegen ließ, etwas zu erstehen.

Abends hieß es für uns dann Studentenparty im Fritz! Club. Mainstream, Elektro und Indie auf drei Floors, das ging ab. War auch ne wirklich gute Location in einem alten Bahnhofsgebäude, und dazu gabs noch ein liebevoll gestaltetes Außengelände.

Da kamen wir dann auch erst so spät weg, dass wir am nächsten Tag zu lange schliefen, als dass wir noch am ‘Geh wählen’ Flashmob, einer von studivz promoteten Aktion teilnehmen konnten. Daher genossen wir noch die wenigen Stunden die uns blieben und nachmittags gings dann heimwärts nach Schmalkalden – von der Skyline zum Bordstein zurück quasi

Was eigentlich während eines feierwütigen Abends in Schmalkalden entstand, wurde am 23. September endlich Wirklichkeit – ein Besuch in der Hauptstadt Deutschlands. Und so fuhren wir an besagtem Mittwoch bei einem Super-Spät-Sommer-Wetter zu fünft von Schmalkalden los.

Die Fahrt hätte dann auch dank Hörbys Kontaktfreudigkeit nicht unterhaltsamer sein können. Doch nach vier Stunden hattten wir auch die hinter uns und standen in unserem Hostel (genannt Ostel) in Friedrichshain.

Überschlagen von all den Sightseeing-Möglichkeiten begaben wir uns erst einmal zum Ausruhen in unser Zimmer, um anschließend um den Block zu ziehen und später am Abend in einer Bar zu landen. Höhepunkt war dann sowieso der mitternächtliche Gang in den legendären ‘Tresor’.

An nächsten Tag gings dann gegen Mittag ab in die Mitte, genauer: zum Alexanderplatz. Dort eröffenete sich uns Provinzlern dann, was wir eigentlich verpassen… Haben wir in Schmalkalden vielleicht den Anspruch ein ordentliches Bekleidungsgeschäft zu betreten, schafft es allein der Alex uns mit ungeahnt vielen Möglichkeiten zu überfordern.

Also erstmal rein zu Starbucks, und die Sonne anschließend auf den Außenplätzen genossen, anschließend weiter, vorbei am Roten Rathaus, in Richtung Berliner Dom und Museumsinsel zum Lustgarten und dann mit dem Bus zum Sony-Center. Dort gabs dann – was für eine Seltenheit – in Mitten der futuristischen Glastürme ein Käffchen bzw. ein Bierchen – je nach dem.

Und dann mussten wir auch unbedingt noch sehen, von wo aus eigentlich unser Land regiert wird, also liefen wir zum Brandburger Tor, vorbei am Holocaust Mahnmal, den ganzen Botschaften, dem Adlon, dem Brandenburger Tor, dem Tiergarten bis zum Reichtstags- Gebäude. Eigentlich wollten wir ja auch mal in die Glaskuppel, doch hatten leider viele andere Touris den selben Gedanken (scheiß Gedankenübertragung) und so vergaßen wir die Pläne schnell wieder und liefen am Kanzleramt vorbei zum nächsten U-Bahnhof, von dem wir weiter zum Hauptbahnhof fuhren.

Auch dieser Bahnhof kann einem schon ganz schön die Sprache verschlagen, was es da alles an Geschäften, Bahnsteigen und –arten gibt. Wahnsinn! ZUm Glück fanden wir dann auch den Zug der uns zum Ostbahnhof mitnahm – S-Bahnen fuhren ja dank den schlampigen Bahnarbeitern nicht.

Und so ging der Tag zu Ende -  und die Nacht begann… Diesmal gings mit ein paar Freunden von Jens zu einem Club namens Duncker, also Indie-Musik, kostenloser Eintritt, niedrige Preis. Phil, Hörby und ich gingen dann auch Mitternacht schon, um noch mal über den Alex zu stapfen…

Lost

Verloren. Das ist das beste Verb, was meine Sicht der Welt derzeit beschreibt. Ein komisches Gefühl. Ein Gefühl, was mir suggeriert allein auf der Welt zu sein. Allein mit den Menschen um mich drum herum. Keine echte Einsamkeit.

Was dieses Gefühl auslöst, ist das derzeitige Wetter. Nebel, Regen, Grau, Kalt, Dunkel. Der Horizont nicht mehr hunderte von Kilometern entfernt – nein wahrlich nicht. Wenn man Glück hat, sieht man 100 Meter weiter. Das Fenster zur Welt, im Volksmund bekannt als Fernsehen, wirkt unecht. Lachende Gesichter, Sonne, blauer Himmel. Ich kann es nicht sehen… Und das mutet eben so – Verloren- an.

Aber neben der Wetterlage, wird das Gefühl der Einsamkeit noch durch die Schlagzeilen in den Medien verstärkt. Festgefahrene Politik, Firmenpleiten, nationales und internationales an Menschen begangenes Unrecht. Und davon abgesehen, muss man selbst bei den Medien analysieren, was glaubhaft ist und was inszeniert. Oder ist gar alles inszeniert? Ein Mensch wird das nie hinter schauen, dazu ist die Welt zu komplex.

Verloren zu sein ist heute eben nichts besonderes mehr. Das Verloren sein, in Einsamkeit zu ersticken, die einem als gar keine erscheint. Das Internet, die Nervenzelle der Menschen, auch nur ein Medium, um zu vereinsamen. Wir haben Kontakt zu allen und jeden. Die Welt lächelt aus unserer ICQ Liste, aus unserem Facebook Profil entgegen. Wir sind vernetzt. Kommunizieren mit jedem. Und doch sind wir verloren. Verloren an ein Medium, was uns die realen Freunde geraubt hat, was uns Fragen auf alle Antworten liefert, obwohl keine Antwort manchmal der bessere Weg wäre, was uns ungeduldig macht, und uns selbst zu Perfektionisten.

Problematisch ist nur, dass uns der Verlust schon gar nicht mehr so bewusst ist, weil er zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Zu einer Selbstverständlichkeit, die wir nicht nur insgeheim akzeptieren und befolgen, nein, sondern wir vermarkten sie als modern und möchten möglichst alle beeinflussen.

Aber so ist das nun mal. Der Mensch als Herdentier. Bewegt sich als Einheit. Eine Frage bleibt da nur: Wann wird ihm der Verlust bewusst?

Die Landtagswahlen im Freistaat sind vorbei und der Würfel ist gefallen: Dieter Althaus und seine CDU ist so gut wie aus dem Amt. Unerwartet kam das nicht, denn irgendwie hat der Mann doch noch gesundheitliche Spätfolgen seines Unfalls zu tragen, grenzt es schon an den Gipfel der Frechheit wie die thüringische CDU ihren Wahlkampf geführt hat. So sorgte neben der Selbstinszenierung des Ministerpräsidenten als Opfer seines selbstverschuldeten Unfalls, auch eine so genannte (CDU-freundliche) Heimatzeitung namens ‘Schönes Thüringen’ für ein äußerst zwielichtes Bild der thüringischen CDU. Und vor allem letzteres erinnert doch schon sehr an den letzte Woche verteilten ‘Der Rennsteig Bote’ der NPD, deren oberstes Ziel ja auch die Neudefinition von der thüringischen Heimat ist. Die CDU musste daher schon im Vorfeld der Wahl ziemlich viel Kritik wegstecken, bundesweit. Doch Althaus stand seinen Mann, ließ sich nichts anmerken. Dennoch erschien er im Fernsehduell des MDR als der schwächste aller Kandidaten für das Ministerpräsidialamt, und das, trotzdem der MDR mit dieser Sendung seinen Schützling durch restriktive Zeitbegrenzungen nicht auflaufen lassen wollte. Was will man auch mit einer Partei, die alles wie vorher machen möchte, obwohl einiges im Argen liegt? Antwort: abwählen!

Letztendlich fanden all diese Sachen am Sonntag ihre Bestätigung in Zahlen. Aber Althaus ließ sich dennoch nicht davon abhalten, stolz zu verkünden, dass er zu Sondierungsgesprächen einlade und, dass seine Partei die stärkste Kraft im Lande ist. Die zweistelligen Verluste in der Gunst der Wähler sind ja nicht weiter erwähnenswert, so freut sich der Dieter über jeden kleinen Strohhalm, der ihm noch bleibt. Doch wie wird eine neue Regierung aussehen? Das ist die mit Sicherheit heiß diskutierteste Frage der letzten zwei Tage.

Man sollte nun eigentlich denken, wo ist das Problem? Die zweitstärkste Partei wird das anregen, wird versuchen einen Partner zu finden, um die absolute Mehrheit zu bekommen. Aber nicht in Thüringen! Die Linke, zweistärkste Partei mit 26,9% wird von der SPD (18,8%) kategorisch in die Ecke verwiesen. Nach dem erst der Bundesmeier jegliche Zusammenarbeit mit der Linken erlaubt hat, lehnt sich Christoph Matschie noch selbst dagegen. Es ist ihm zuwider die zweite Geige zu spielen. Er WILL Ministerpräsident werden. Ein Armutszeugnis, wenn man mich fragt, und gleichzeitig ein Grund für ihn sein Amt aufzugeben.

Wenn selbst in den Köpfen der von mir nicht mal weit entfernten Landeshauptstadt nicht die Glocken in den Köpfen klingeln, dann kann man sich gut vorstellen, wie weit die Freunde in Berlin von der Basis entfernt sind. Aber lange können sich die Fronten sowieso nicht halten, denn würde Matschie sich für eine große Koalition entscheiden, kann er damit rechnen, dass seine Partei zur nächsten Wahl viele Punkt an die NPD / Linken abgeben wird, und er seinen Traum vom Amt des Ministerpräsidenten begraben kann.

Eine Woche ist es erst her, dass ich einen Artikel über bzw. von einem Menschen las, der schließlich meine letzten beiden Wochen zeitlich ziemlich einnehmen sollte. Eigentlich ging es in dem besagten Artikel nur um ‘Humor am Arbeitsplatz’ und wie dies die Produktivität steigere und was zur Förderung desselben notwendig sei. Schließlich wurde darin auch noch ein gewisser Eckart von Hirschhausen vorgestellt. Die halb Welt kennt ihn vielleicht schon, ich zu dem Zeitpunkt allerdings noch nicht.

So kam es also, dass ich, schmackhaft gemacht, durch den Artikel, das Buch ‘Die Leber wächst mit ihren Aufgaben’ las und mir wurde schon nach drei Seiten bewusst, dass dies ein geniales Werk sei, wie beschaffen für mich. Warum? Ganz einfach – es ist schwer, jemanden zum akustischen Lachen durch einfaches Aufschreiben zu bewegen. Meist erhält man höchstens einen Freudensprung im Verborgenen, also allemal ein Verziehen des Mundes zu einem Grinsen. Doch Hirschausen schaffte die Steigerung innerhalb kürzester Zeit und verlängerte damit mal eben mein Leben (Vielen Dank auch…). Ich verschlang nun also sein erstes Werk, und genieße derzeit den zweiten Glücksgriff namens ‘Glück kommt selten allein…’

Beide Bücher enthalten eine Aneinanderrreihung von Pointen, alltäglichen Sprüchen und Witzen. Banales wird so zu Merkenswertem und teilweis erfährt man sogar Fachliches als leichte Kost. Einfach toll und fesselnd nebenbei auch. Meine Empfehlung, falls Langeweile aufkommen sollte und dies ist NICHT als Schleichwerbung zu verstehen =)

Sommermärchen 2009

Bin wieder zurück in meiner tollen Studienstadt. Vier Tage chillen zu Hause tun zwar schon ganz gut, aber irgendwie war mir das schon wieder zu viel Stress, wenn die Geschwister den ganzen Tag nerven. Also gings heut wieder zurück nach Schmalkalden.

Gut, die Entscheidung fiel mir nicht so wirklich leicht, schließlich ist ja zu Hause ein toller Pool, der bei den aktuellen Temperaturen schon ganz angenehm sein kann. Aber letztendlich bin ich ja am Freitag eh wieder da. Also erstmal drei Tage SM genießen.

Eingesteckt hab ich natürlich Literatur. Langeweile sollte daher nicht mal annähernd möglich sein. Auch mein Fahrrad wartet ständig darauf wieder richtig genutzt zu werden.

Außerdem, wer hätts gedacht: Ich hab Statistik mit befriedigender Leistung bestanden. Wies momentan ausschaut, bin ich der einzige Winfo. Zumindest die Matrikelnummern weisen darauf hin. Schade für die Leutz, vor allem Michi hat ja immerhin mir bei der Dokumentation geholfen. Aber naja, werden wir sehen, wies dann im Endeffekt aussieht.

Hey, da fällt mir ein: Ich fahr vielleicht bald noch zu Kettcar. Wollt die zwar mal in Hamburg erleben, oder an Omas Teich, aber egal, nen Komilitone hat gemeint, dass die kurz vorm HighField ins Kassa kommen. Also gehts da hin, wenn alles klappt.

Die WG ist inzwischen auch wieder komplett –  der Urlauber kam gestern wieder aus den Staaten. Morle freut sich schon total auf die SMS. Bin mal gespannt, was er nächste Woche zu berichten hat.

Hey mich gibts noch!

Lange ist es her, dass ich hier mal zuletzt ein paar Worte niedergelegt habe. Zwar war zwischenzeitlich doch öfters das Bedürfnis vorhanden, etwas zu schreiben, doch meist war dann doch etwas anderes wichtiger.

Was gibts also zu berichten? Zum Ersten sind die Prüfungen vorbei. Allerdings gibt es auch keinen Grund sich wirklich darüber zu freuen, denn es lief viel schief. Viel zu viel eigentlich. Außerdem weiß ich noch kein einziges Ergebnis, bin also noch sehr angespannt. Die letzten Wochen waren trotzdem vergleichsweise anstrengend. Über die viele freie Zeit, die einem das Studentenleben lässt verlernt man auch schon gerne mal das Lernen. Klingt komisch. Ist aber so. Aber was pferekt lief, war die Zusammenarbeit mit den Komilitonen. Ohne Kooperation kommt man wirklich nicht weit als Student. Das war auf jeden Fall eine wichtige Erfahrung dieses Semester.

Weiterhin hatte ich mich zur Fachschaftsratswahl aufgestellt, um künftig die Geschicke meiner Fakultät mitgestalten zu können. Das Ergebnis war, dass ich nicht nur die meisten Stimmen bekam, sondern momentan auch auf dem direktem Weg bin, dem Fachschaftsrat vorzusitzen. Eine neue spannende Aufgabe erwartet mich also und ich kann es kaum erwarten, damit anzufangen.

Aber jetzt sind erstmal Ferien und das ist super cool, und wenn das Wetter weiterhin seine beste Seite zeigt, kann man sich eigentlich gar nichts schöneres vorstellen =)

Juhu, Urlaub – hieß es bei mir letzten Donnerstag. Zusammen mit ein paar Komilitonen, die ich durch meine AG Ball- Mitgliedschaft kennenlernte, wurde zu einem Kurztrip nach Edinburgh, der Hauptstadt Schottlands aufgebrochen. Durch die relativ günstige Flugverbindung von Ryanair ab Altenburg-Nobitz war das für uns gar kein Problem.

So fuhren wir am Donnerstag erst einmal mit dem Zug nach Altenburg, von dort mit dem Flughafenshuttle weiter zum Altenburger Flughafen. Dieser bestand aus einem Terminal, was in etwa die Abmessungen des Ohrdrufer Bahnhofs hat, einem relativ großem Parkplatz, einem Flugfeld, und viel Grün drumherum. Wir waren in der Pampa schlechthin angekommen. Doch sollte hier auch problemlos nach Schottland fliegen zu sein?

Also erstmal ein paar Bilder von der untergehenden Sonne gemacht und dann eingecheckt. Gegen 22:20 landete dann auch die Maschine auf dem Flughafen, und 22:50 ging es pünktlich in Richtung Norden los und um Mitternacht waren wir dann auch wieder aus dem Flughafen ausgecheckt.

Mein erstes Mal in einem Flugzeug hatte ich erfolgreich und ohne Probleme absolviert…

Vor dem Terminal hieß es nun, den von mir über das Internet ausfindig gemachten Busshuttle zur Stadt zu finden, und schließlich befanden wir uns 25 Minuten und 3,50 £ später in der Mitte Edinburghs wieder. Von da aus ging es weiter zu einer Übernachtungsmöglichkeit, die wir auch wenig später in der Cowgate fanden. Für 10£ pro Kopf pro Nacht war das auch entsprechend der Sauberkeit der Unterkunft perfekt. Anschließend wollten wir nun auch einmal ein Pub besuchen, landeten dann aber auch nur in einem Club, da alle anderen alkoholausschenkenden Geschäfte um eins bereits geschlossen hatten.

Am nächsten Morgen ging es dann auch gleich auf Frühstück-Suche in der Stadt. Ziel war es ein Restaurant zu finden, was uns ein typisch schottisches Frühstück zu einem guten Preis-/ Leistungsverhältnis bieten konnte. Das fanden wir dann auch ein wenig später und genossen erst einmal die Sonnenstrahlen. Gegenüber versammelte sich derweil eine Gruppe Touristen, um an einer der kostenlosen Stadtführung teilzunehmen. Auch wir gesellten uns nach dem Essen dazu und wurden von einem jungen Mann durch die komplette Stadt geführt, während wir auch einige interessante Informationen erfuhren, wie z.B., dass in dem Café ‚Elephant House‘ die Schriftstellerin J. K. Rowling ihre ersten zwei Bände des ‚Harry Potters‘ verfasste.

Christian und ich machten dabei auch einen kurzen Abstecher auf das Edinburgh Castle, wobei wir aber aufgrund des recht hohen Eintritts und der knappen Zeit auf einen Besuch verzichteten.

Nach der Führung und einem kurzen Aufenthalt in dem … Park, begaben wir uns dann auch auf Hostel-Suche, da unser letztes Hostel für die nächste Nacht, leider ausgebucht war. Gut zweieinhalb Stunden sollte diese Suche dauern, bis wir dann auch eine teure, aber wenigstens überhaupt EINE Unterkunft fanden.

Gegen Abend beschlossen wir dann die Salisbury-Felsen zu erklimmen. Diese formen einen Berg, der direkt an die Stadt angrenzt, und von der man natürlich auch einen tollen Rundblick auf die Landschaft hat. Nun sahen wir erst einmal die kompletten Ausmaße der Metropole.

Am  nächsten Morgen mussten wir wieder ganz früh aufstehen, um pünktlich am Flughafen anzukommen. Dabei schauten wir noch mal kurz bei Starbucks vorbei, um Frühstück zu kaufen und fuhren dann zum Flughafen, auf dem Christian und André noch etwas Zeit mit dem Einkauf von Whiskey verbrachten.

09:50 hieß es dann aber auch schon wieder Abschied nehmen und unser Flugzeug landete 13:00 pünktlich in Altenburg.

Alles in allem war es kurzer, aber auch toller und lohnenswerter Ausflug. So etwas könnte man öfter machen…

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Der Mai beginnt =)

Juhu, mein Lieblingsmonat hat begonnen. Der Mai ist einfach klasse, er hat etwas von Sommer, etwas vom Frühling. Etwas lebendiges und etwas warmes. Einfach toll. Aber ich will mich gar nicht so lange an der Beschreibung dieses Monats aufhalten, denn es gab genug Ereignisse dieses Wochenende. Zum Einen wären da die zahlreichen Auftritte meines Orchesters zu nennen, die mich am 30. April nach Pferdingsleben, am ersten nach Gräfenhain und am dritten ebenfalls nach Gräfenhain führten. Alles klappte ziemlich gut, ich sollte allerdings trotz allem mehr üben…
Aber ich hatte nicht nur zu arbeiten – ich konnte auch feiern. Dies durfte ich gestern beim Gothardusfest in Gotha. Zu erst musste ich unbedingt am Brühl die Band Max Power sehen, da mir ihre im Internet hinterlegte Musik ziemlich gut gefiel und ich einfach mal sehen wollte, was die Jungs auch live drauf haben. Außerdem hatte ich dem Schlagzeuger Phillip, einem quasi Komiltonen versprochen, vorbei zu schauen. Kurzum: Es war ein super gig, allerdings etwas kurz. Ich hoffe sie bald wieder sehen zu können, vielleicht im Londoner oder so.
Anschließend stolperte ich durch die Stadt, um Friederlein Chen zu treffen. Wir wollten dann eigentlich auch noch mal in Ruhe quatschen, aber dazu kam es gar nicht mehr, denn das Telefon klingelte und Henne meldete sich. Er brachte dann neben seiner Freundin, Rocco und Lupo mit.
Nun ging es wieder hinunter zum Brühl, um den letzten Klängen der Band Maila – einem Pendant zu Christina Stürmer – zu lauschen. Dabei trafen wir dann auch auf Christian und Matthias, die uns entgegen kamen und zum Hauptmarkt unterwegs waren, um sich bereits einen guten Platz für die folgende Ska-Band zu sichern, die wir uns dann später ebenfalls zu Gemühte führten.
Gegen Mitternacht gingen wir dann zur Wasserkunst, um das super tolle Feuerwerk der Stadt zu beschauen. Es war auch – ohne wenn und aber – super. Nebenbei bemerkt: Ich habe ehrlich gesagt, noch nie so viele Menschen in der Stadt gesehen, wie dann auf dem Hauptmarkt herumstanden.
Nach dem Feuerwerk liefen wir dann wieder herunter zum Brühl. Dort spielten Maren & Montauk, mein persönliche Höhepunkt des Tages. Im Programm war die Rede von Elektro Akustik Disko, die Richtung war dann aber (für meine Begriffe) doch eher eine andere. Die Band hatte defintiv etwas richtig geiles, psychodelisches, progressives, sentimentales und trotzdem Energie bringendes. Ich konnte mich eigentlich gar nicht trennen, doch irgendwann musste ich eben doch los. Henne, Rocco und Lupo hatten sich auch schon längst verabschiedet.

Und nachher gehts auch schon wieder los – back 2 Schmalle…

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